FRÜHSTÜCK AM BARMBEKER BAHNHOF

Fruehstueck

Sooo ekelig ist der Bahnhof nun auch wieder nicht,

aber dennoch ein Schandfleck für Barmbek-City.


Umgestaltung des Barmbeker Bahnhofs


Schon lange ist der Zustand des Barmbeker Bahnhofs (vom „Fahrgastumschlag“ her immerhin der drittgrößte in Hamburg) für den Stadtteil ein Ärgernis. Es hat Jahre gedauert, bis sich alle Beteiligten über Maßnahmen und Kosten einigen konnten. Anders als bei anderen Bahnhöfen gibt es hier zwei Verkehrsgesellschaften in einem Gebäude, Hamburger Hochbahn und Deutsche Bahn. Außerdem sind Bezirk und Senatsbehörden beteiligt. Dennoch: Fertige Umbaupläne liegen vor und im Oktober 2008 hat der Senat beschlossen, mit dem Umbau 2009 zu beginnen. Wenn die Bürgerschaft dem zustimmt, können die ersten Maßnahmen ausgeschrieben werden.

Aktuell: Nachdem im Februar 2008 der Hamburger Bausenator Axel Gedaschko den Barmbeker Bürgern einen Baubeginn noch im gleichen Jahr versprochen hatte, passierte erstmal wieder nichts, denn es waren Bürgerschaftswahlen. Doch auch die neue zuständige Senatorin Anja Hajduk hält an den Plänen fest und hat 28,4 Mio. Euro für den Bahnhofsumbau bereitgestellt. Das Konzept umfasst folgende Maßnahmen:'

- Restaurierung der Außenwände
des Bahnhofsgebäudes

- Grundlegende Umgestaltung des heutigen Durchgangs: die beiden Treppen werden bleiben, aber der Durchgang wird insgesamt etwas breiter.

- Durchstoß des Durchgangs ggü. Globetrotter zur Fuhle hin.

- Verlegung der Bushaltestellen, so dass die Busse fortan direkt am Bahnhof „anlegen“, und zwar sowohl im Wiesendamm als auch in der Krüsistr/Pestalozzistr.

- Überdachung der künftigen Bushaltestellen und der heutigen Bahnsteig mit transparenten Dächern

- Auflösung des heutigen Busbahnhofs, Bau eines Geschäfts und Wohnhauses (von privater Hand) und Herstellung einer freien Passage vom heutigen Bahnhofs-Durchgang zur Fuhle hin.

Der Preis, ca. 28 Mio. Euro, wird nun nahezu komplett von Hamburg übernommen, da die Bahn sich mit ihrem Konzept, in Barmbek viel zu sparen, durchgesetzt hat.

Bevor dies alles wahr wird, muss die kommende Bürgerschaft der Finanzierung zustimmen, danach folgt die Ausschreibung der Baumaßnahmen. Wenn das alles geklappt hat, kommen die Bagger.

© www.barmbek-nord.info

Den gesamten Artikel kann man HIER nachlesen.

 

 
 

Barmbe(c)ker Geschichte